Drei neue Exzellenzcluster für die TU Dresden

Die TU Dresden war mit drei Exzellenzcluster-Anträgen erfolgreich. Woran die Dresdner Spitzenforscher in den neuen Exzellenzclustern arbeiten, erklären deren Sprecher.
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ct.qmat: Komplexität und Topologie in Quantenmaterialien

Prof. Matthias Vojta, Clustersprecher

„Neuartige Materialien mit speziell zugeschnittenen Funktionen sind die Grundlage des Fortschritts in praktisch allen Bereichen moderner Technologie. ct.qmat  setzt auf Quantenmechanik im atomaren Bereich, die in Verbindung mit der topologischen Physik sowie der chemischen und physikalischen Komplexität noch nie dagewesene Eigenschaften und Phänomene hervorbringt. Dieser Clusterantrag wird im Verbund mit der Universität Würzburg gestellt.“
 
 
Prof. Frank Fitzek, Clustersprecher CeTI: Zentrum für Taktiles Internet

CeTI: Zentrum für Taktiles Internet

Prof. Frank Fitzek, Clustersprecher

„CeTI will Fähigkeiten demokratisieren. Es wird dazu Menschen ermöglichen, Maschinen einfach neue Fähigkeiten beizubringen und von Maschinen neue Fähigkeiten zu lernen. Um eine intuitive Kooperation mit haptischem Feedback zu erreichen, wird CeTI zentrale Beiträge zur Vernetzung, verteilten Steuerung und Sensorik leisten und ganz grundlegende lehr- und lernpsychologische Erkenntnisse ermöglichen.“
 
 
Prof. Stephan Grill, Clustersprecher PoL: Physik des Lebens

PoL: Physik des Lebens

Prof. Stephan Grill, Clustersprecher

„Das Leben zu verstehen, ist eine der größten und komplexesten wissenschaftlichen Herausforderungen. Der Cluster will den grundlegenden Fragen in der Zell- und Entwicklungsbiologie auf den Grund gehen und dabei einen Paradigmenwechsel anstoßen: Die dem Leben zugrunde liegenden biologischen Prozesse als komplexe physikalische Phänomene zu begreifen.“
 

Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie und Software, Neue Werkstoffe und Nanotechnologie sowie Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.