Absorptionsraum für Tests am TU-Institut für Nachrichtentechnik

Smarte Infrastrukturen

Vom intelligenten Verkehr zum „Internet der Dinge"

Die TU Dresden macht in Zusammenarbeit mit dem Straßen- und Tiefbauamt der Stadt Dresden, dem Autobahnamt Sachsen und weiteren Partnern Dresden im Bereich Verkehr schon heute zur Smart City: VAMOS vernetzt die mehr als tausend Verkehrsdetektoren in der Region sowie die Steuerungs- und Leitsysteme des städtischen Straßennetzes und der Autobahnen.
 
Damit verwirklicht VAMOS die Vision einer smarten Infrastruktur: Alles kommuniziert mit allem, über das „Internet der Dinge und Dienste“. Anhand dieser Daten ermittelt VAMOS die aktuelle Verkehrslage und optimiert den Verkehrsfluss. So kommen alle schneller voran, es gibt weniger Stau und damit auch weniger Belastungen durch Abgase und Verkehrslärm für die Bürger.
 
Dresden vereint wie kaum eine andere Region in Europa alle Voraussetzungen für den Schritt in eine intelligent vernetzte Zukunft. Im Cluster Silicon Saxony haben sich zahlreiche Forschungseinrichtungen und innovationsfreudige Unternehmen aus den Bereichen Sensorik, Mikroelektronik und Software zusammengeschlossen. Sie wollen die Idee einer smarten Infrastruktur auch für wichtige Industriebranchen in Sachsen und Deutschland nutzbar machen.
 
Im neue Kompetenzzentrum „Smart Systems Hub“, an dem auch das Exzellenzcluster Center for Advancing Electronics Dresden der TU Dresden (cfaed) mitwirkt, arbeiten Forscher, Produzenten und Anwender in Dresden zusammen, um neuartige Technologien für das „Internet der Dinge und Dienste“ zu entwickeln. Diese sind notwendig, um sichere Hardware- und Softwarekomponenten sowie leistungsfähige Kommunikationstechnologien in sichere Gesamtsysteme („Smart Systems“) zu integrieren. Mit seiner exzellenten Forschungslandschaft und seinen starken Industrieunternehmen bietet Dresden dafür die idealen Standortvoraussetzungen.
Prof. Dr. Frank Fitzek
„Der neue Mobilfunkstandard 5G wird mehr als jede frühere drahtlose Technologie unser aller Leben verändern. Die fünfte Netzgeneration, die maßgeblich an der TU Dresden entwickelt wird, ermöglicht drastisch steigende Übertragungsgeschwindigkeiten, kürzere Verzögerungszeiten sowie höchste Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit. Das taktile Internet wird auf 5G aufsetzen und die Interaktion mit Maschinen und virtuellen Welten komplett neu definieren – und dadurch die umfassende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft entscheidend vorantreiben.“
 
Prof. Dr. Dr. Frank Fitzek, Koordinator des 5G Lab an der TU Dresden
„Die Innovationskraft des Hightech-Standorts Silicon Saxony erwächst wesentlich aus der intensiven Zusammenarbeit von Unternehmen und der TU Dresden. Mit dem neuen Kompetenzzentrum ‚Smart Systems Hub’ bauen wir Dresden nun zu einer weltweit anerkannten Adresse für ‚Internet der Dinge’-Technologien aus und rücken noch näher mit der Exzellenzuniversität zusammen.“
 
Heinz Martin Esser, Vorstand Silicon Saxony e. V. und Geschäftsführer Fabmatics GmbH
Heinz Martin Esser

Partner

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Der Silicon Saxony e. V., Branchenverband der sächsischen Hightech-Industrie, führt die Akteure zusammen und engagiert sich für die Weiterentwicklung des erfolgreichen Mikroelektronik-Standortes.
 
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Elektro- und Informationstechnik, Maschinenwesen und Informatik – das sind die drei Fakultäten des Bereiches Ingenieurwissenschaften an der TU Dresden. Sie sind auch mit der Industrie bestens vernetzt.
 
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An den Kommunikationsnetzen der Zukunft, insbesondere für das Internet der Dinge, arbeiten die Wissenschaftler um Professor Dr. Frank Fitzek.
 
 
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5G steht für die nächste Generation mobiler Kommunikationssysteme. Das 5G Lab Germany gehört zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen, die die Technologien dafür entwickeln.
 
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Das Automation Network Dresden mit seinen Mitgliedsunternehmen AIS, Fabmatics, SYSTEMA und XENON ist weltbekannt für herausragende Lösungen im Bereich der Fabrikautomation.
 
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In diesem Exzellenzcluster forschen mehr als 300 Wissenschaftler aus über 20 Ländern an Technologien und Materialien für die Elektronik der Zukunft.
 
 

Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie und Software, Neue Werkstoffe und Nanotechnologie sowie Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.