Kleid aus dem Verbundmaterial Carbonbeton

Werkstoffforschung auf Weltniveau

Vom Elektronikmaterial bis zum Spezialwerkstoff für medizinische Implantate und vom Kunststoff bis zur Keramik – der Standort Dresden profitiert von seiner umfassenden und historisch gewachsenen Material- und Technologiekompetenz. Zahlreiche Forschungseinrichtungen, die in diesem Bereich tätig sind, bündeln ihre Stärken im Materialforschungsverbund Dresden (MFD) e. V. Forscher der TU Dresden arbeiten dabei intensiv mit ihren Kollegen an Leibniz-, Fraunhofer- und Max-Planck-Instituten in Dresden zusammen. Dieses Netzwerk wird durch strategische Kooperationen mit Industrieunternehmen ergänzt.

An der TU Dresden sind intelligente Werkstoffe und Strukturen ein wesentlicher Forschungsschwerpunkt. Die Wissenschaftler der Exzellenzuniversität arbeiten daran, die Prinzipien der Struktur-Eigenschaftsbeziehungen und das Verhalten von Werkstoffen in verschiedenen Umgebungen zu verstehen. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse wollen sie neue funktionale und intelligente Materialien entwickeln. Eine Schlüsselrolle dabei übernimmt das Dresden Center for Computational Materials Science (DCMS). Das rechnergestützte Materialdesign gewinnt zunehmend an Bedeutung. Simulationen werden bei der Entwicklung neuer Materialien derzeit schon breit eingesetzt.
 
Neuartige Materialien und Technologien für die Organische Elektronik entwickeln die Experten am Dresden Integrated Center for Applied Physics and Photonic Materials an der TU Dresden. Das Team um Professor Karl Leo hat bereits mehrfach Unternehmen gegründet, um das Innovationspotenzial organischer Halbleiter zu nutzen. Dafür wurden die Wissenschaftler 2011 mit dem Deutschen Zukunftspreis geehrt.
Prof. Manfred Curbach
„Die Erforschung von Beton und seiner Tragmechanismen ist ein vielfältiges und hochspannendes Feld. Was an der TU Dresden zusammen mit Fachkollegen der RWTH Aachen in grundlagentheoretischer Forschung begann, konnte nunmehr zu einem neuen in der Baupraxis anwendbaren Verbundwerkstoff – Carbonbeton – entwickelt werden. Dieser Erfolg basiert auch auf den exzellenten Forschungsbedingungen, die wir an der TU Dresden vorfinden.“
 
Prof. Manfred Curbach, Direktor des Instituts für Massivbau an der TU Dresden
„DRESDEN-concept, der Zusammenschluss von außeruniversitärer Forschung und TU Dresden, ist ein enormer Standortvorteil für die Stadt, der exzellente Forschung ermöglicht und mit der wir international punkten können. Gerade in der Luft- und Raumfahrttechnik sind neue Materialien und Prozesse die wichtigsten Innovationstreiber. Ein aktuelles Beispiel sind revolutionäre Raumfahrtantriebe aus Dresden!“
 
Prof. Martin Tajmar, Vorstand Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen e. V. (LRT) und Institut für Luft- und Raumfahrttechnik an der TU Dresden
Prof. Martin Tajmar

Partner

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In diesem Exzellenzcluster forschen mehr als 300 Wissenschaftler aus über 20 Ländern an Technologien und Materialien für die Elektronik der Zukunft.
 
 
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Im Materialforschungsverbund Dresden e. V. haben sich Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, die sich auf Werkstofftechnik und Materialwissenschaft spezialisiert haben.
 
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An organischen Halbleitern und Photonikmaterialien forschen Wissenschaftler am Dresden Integrated Center for Applied Physics and Photonic Materials der TU Dresden.
 
 
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Europas führendes Cluster für organische Elektronik bündelt die Aktivitäten von innovativen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die in diesem Bereich aktiv sind.
 
 
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Neue Materialien, die die Grenzen der Technik verschieben, sind das Ziel der Forschungen am Institut für Werkstoffwissenschaften der TU Dresden.
 
 
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Der Institutsteil Dresden des Fraunhofer IFAM entwickelt neue Sinter- und Verbundwerkstoffe, hochporöse metallische Werkstoffe sowie innovative pulvermetallurgische Technologien.
 
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Das Fraunhofer IKTS, das größte Keramikforschungsinstitut Europas, entwickelt moderne keramische Hochleistungswerkstoffe und die entsprechenden Herstellungsverfahren.
 
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Das Fraunhofer IWS Dresden betreibt anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung in den Bereichen Laser- und Oberflächentechnologie – vom Laserschweißen bis zur Dünnschichttechnik.
 
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Das Fraunhofer IPMS ist Forschungs- und Servicepartner der Industrie in den Bereichen optische Sensoren und Aktoren, anwendungsspezifische integrierte Schaltkreise, Mikrosysteme und Nanoelektronik.
 
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Das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. entwickelt Werkstoffe und Technologien, von der Synthese von Polymermaterialien über ihre Modifikation bis hin zur Verarbeitung und Prüfung.
 
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Spitzenforschung auf dem Gebiet der Materialwissenschaften ist die Mission des Max-Planck-Institutes für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden – interdisziplinär und international auf höchstem Niveau.
 
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Vom plumpen Betonbau der Vergangenheit hin zu filigranen Beton-Bauwerken der Zukunft – das Netzwerk C3 mit über 140 Mitgliedern will mit Carbonbeton dem Bauwesen zu einem Innovationsschub verhelfen.
 

Exzellenz als Prinzip

Dresdens Erfolg beruht auf den Schlüsseltechnologien Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie und Software, Neue Werkstoffe und Nanotechnologie sowie Life Sciences und Biotechnologie. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringt Dresden voran.